Jury-Ausbildung

Im 2019 war der Abschluss des letzten Jury-Kurses. Timo Allemann hat dabei gleichzeitig den Lead dieses Kurses nach vielen Jahren abgegeben. Der neue Hauptkursleiter Peter Künzi wird im Juni 2021 mit dem nächsten Kurs starten.

Aufnahmeprüfung
Gute Dirigentinnen und Dirigenten mit einem seriösen Leistungsausweis können sich für diese Ausbildung melden. Sehr oft erfolgt die Auswahl aber auch durch eine Anfrage durch die Jury-Obmänner des jeweiligen Unterverbandes. 
An der Prüfung werden die theoretischen Kenntnisse sowie das Musikgehör geprüft. Auch bei diesem Kurs ist die praktische Arbeit an erster Stelle. So gibt es bereits an der Prüfung Live-Vorträge. Diese werden von den Kandidaten beurteilt im Sinne von: was war gut, wo gab es Fehler, Unreinheiten oder eine unnatürliche Gestaltung. Diese praktische Arbeit ist entscheidend ob jemand zum Kurs zugelassen wird oder nicht. Die Teilnehmer müssen ein gutes Gehör und ein Gespür für eine schöne und natürliche Interpretation mitbringen. Im Kurs kann nur alles rundherum erlernt und geübt werden.

Inhalt und Dauer

Der Jurykurs dauert 10 Tage. In den ersten Kurstagen geht es darum die wichtigsten theoretischen Grundlagen zu erweitern sowie mit der derzeitigen Jurierung und den Jury-Blätter im EJV vertraut zu werden. Mit unzähligen Live-Vorträgen wird danach geübt und nochmals geübt. Für das Üben zu Hause sollen im nächsten Kurs viele Video-Aufnahmen aus Jodlerfesten zur Verfügung stehen. Der schwierigste Teil des Kurses ist, das Gehörte zu bewerten, eine passende Note zu geben und diese in einem Bericht korrekt zu begründen. Dieser Teil der Jurierung ist und bleibt eine Herausforderung sowohl für die Kursteilnehmer wie auch für «altgediente» Juroren.